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Kooperation mit ERS

Zwischen der Willi-Graf-Schule St. Ingbert und der Erweiterten Realschule St. Ingbert I (Schmelzerwald) besteht eine Kooperationsvereinbarung.
Schwerpunkte der Zusammenarbeit, von der die Schülerinnen und Schüler beider Schulen gleichermaßen profitieren sollen, sind insbesondere:

durchgängige Schullaufbahnberatung der Schülerinnen und Schüler,

Schnuppertage für interessierte Schülerinnen und Schüler,

gegenseitige Information über die Umsetzung der jeweiligen Lehrpläne,

Durchführung neuer gemeinsamer Projekte,

Durchführung gemeinsamer pädagogischer Tage,

gemeinsame Nutzung von Funktionsräumen,

Abstimmung von wichtigen schulischen Terminen.



Kooperationsvereinbarung

Um die Schulentwicklung an dem Berufsbildungszentrum St. Ingbert und der Erweiterten Realschule St. Ingbert I (Schmelzerwald) zu fördern, wollen die beiden Schulen ab dem Schuljahr 2005/2006 in Form einer Kooperation zusammenarbeiten. Durch die Zusammenarbeit werden die Lehr- und Lernkultur gefördert, wobei neben der Vermittlung von Fach-, Handlungs-, Methoden- und Sozialkompetenz die erzieherischen Elemente einen hohen Stellenwert haben.

Für die Schülerinnen und Schüler mit qualifiziertem Hauptschulabschluss (bestimmtes Notenprofil) an der ERS besteht die Möglichkeit, in die Gewerbeschule, Handelsschule oder Sozialpflegeschule überzutreten und dort einen mittleren Bildungsabschluss zu erwerben.

Für die Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss an der ERS besteht die Möglichkeit, in die Fachoberschule der Fachbereiche Wirtschaft, Sozialwesen oder Ingenieurwesen in der Fachrichtung Technik überzutreten und dort die Fachhochschulreife zu erwerben.

Für die Schülerinnen und Schüler mit qualifiziertem mittlerem Bildungsabschluss (bestimmtes Notenprofil) an der ERS besteht (auch bei Unterricht in der ERS in nur einer Fremdsprache) die Möglichkeit, in die Oberstufe des beruflichen Gymnasiums überzutreten und dort die allgemeine Hochschulreife zu erwerben.

Für alle Schülerinnen und Schüler der ERS, die eine der oben genannten weiterführenden beruflichen Schulen besuchen möchten, besteht der Vorteil, dass sie am gleichen Standort verbleiben können.

Soweit pädagogisch sinnvoll, schulorganisatorisch und -rechtlich machbar, soll den Wünschen der Schülerinnen und Schüler der abgebenden ERS von der aufnehmenden beruflichen Schule bei der Klassenbildung entsprochen werden.

Aufgrund dieser günstigen Lernvoraussetzungen ist eine verbesserte Zusammensetzung der Klassen und damit eine optimale Vorbereitung zum Erreichen des angestrebten Abschlusses zu erwarten.

Schwerpunkte der Zusammenarbeit, von der die Schülerinnen und Schüler beider Schulen gleichermaßen profitieren sollen, sind insbesondere:

- durchgängige Schullaufbahnberatung der Schülerinnen und Schüler,
- Schnuppertage für interessierte Schülerinnen und Schüler,
- gegenseitige Information über die Umsetzung der jeweiligen Lehrpläne,
- Durchführung neuer gemeinsamer Projekte,
- Durchführung gemeinsamer pädagogischer Tage,
- gemeinsame Nutzung von Funktionsräumen,
- Abstimmung von wichtigen schulischen Terminen.

Kooperationsvereinbarung zum Download

Die beiden Schulleiter bei Unterzeichnung des Vertrages



Oberstufengymnasium am BBZ in St. Ingbert

Oberstufengymnasium am BBZ in St. Ingbert: In 9 Jahren zum Abitur – eine echte Alternative zu G 8

Seit 2003 führt das Oberstufengymnasium am Berufsbildungszentrum in St. Ingbert die Schülerinnen und Schüler der Realschulen aus dem Raum St. Ingbert mit Erfolg zum Abitur.

Die beiden Erweiterten Realschulen St. Ingbert I und II sowie die Erweiterte Realschule Mandelbachtal haben nun auch formal mit einem Kooperationsvertrag besiegelt, was schon seit Jahren erfolgreich praktiziert wird: eine enge Zusammenarbeit mit dem Oberstufengymnasium am BBZ in St. Ingbert. Am Oberstufengymnasium in St. Ingbert werden die Fachrichtungen Wirtschaft und Technik. angeboten.


„Junge Menschen, die nach der Realschule weiterführende Bildungswege suchen, finden an unserer Schule alles unter einem Dach. Von der Berufsausbildung bis zum Mittleren Bildungsabschluss, zum Fachabitur und zur Allgemeinen Hochschulreife stehen in den verschiedenen Fachrichtungen alle Wege offen“, betont Gisbert Groh, der Schulleiter des BBZ St. Ingbert. Erfreut zeigt er sich darüber, dass mit dem neu geschaffenen Schulverbundsystem, in dem die Erweiterten Realschulen, das Oberstufengymnasium St. Ingbert und das Leibniz-Gymnasium kooperieren, beste Voraussetzungen bieten, um jungen Menschen den Weg bis zum Abitur zu ermöglichen.

„Mich hat immer schon begeistert, dass unsere Schüler am Oberstufengymnasium auch mit einer Fremdsprache zum Abitur geführt werden können“, freut sich Stefan Haus, Rektor der Schmelzerwaldschule. Dies sei immer eine große Hemmschwelle gewesen und manch einer habe auf eine weiterführende Laufbahn am Gymnasium verzichten müssen, weil er nur in einer Fremdsprache unterrichtet wurde.

Das Oberstufengymnasium am BBZ bietet den Schülern aus Realschulen und Gesamtschulen, die bisher nur in einer Fremdsprache unterrichtet wurden, die Möglichkeit, eine neu einsetzende Fremdsprache in Klasse 11 zu beginnen und damit die geforderte Fremdsprachenregelung zu erfüllen.

„Der ganz große Vorteil des Gymnasiums liegt für mich in der Tatsache, dass unsere Schüler schon mit Blick auf ihr zukünftiges Studium eine Fachrichtung ansteuern können, z.B. Wirtschaft und Technik. Sie erwerben aber damit die Allgemeine Hochschulreife, die ein Studium aller Fachrichtungen wie Jura, Medizin, Philosophie usw. ermöglicht. Das eröffnet Möglichkeiten, an die früher nicht zu denken war“, unterstreicht die stellvertretende Rektorin Frau Susanne Fritz von der ERS II in Rohrbach.

„Unsere Schüler sind an diesem Oberstufengymnasium gut aufgehoben. Sie müssen nach dem Mittleren Bildungsabschluss den Schulort wechseln, aber das Berufsbildungszentrum in St. Ingbert ist ihnen nicht fremd. Schnuppertage haben ihnen schon einen ersten Eindruck vermittelt und gezeigt, dass man es schaffen kann. Und was das Wichtigste ist: unsere Schüler bleiben im Klassenverband zusammen, und die gymnasiale Oberstufe über drei Jahre hinweg ist eine echte Alternative zu G 8“, bekräftigt Hildegard Buhmann-Högel, Schulleiterin der Erweiterten Realschule Mandelbachtal.

Das Oberstufengymnasium am BBZ St. Ingbert, Willi-Graf-Schule, ist der richtige Weg zur Allgemeinen Hochschulreife für alle, die eine Alternative zu G8 suchen: für Schüler eines Gymnasiums aus Klasse 9 ebenso wie für die Absolventen der Realschule und der Fachoberschulen. Wer bis zur mittleren Reife nur eine Fremdsprache belegt hatte, kann hier seinen Weg zum Abitur fortsetzen, ob Gesamtschüler, Realschüler oder Absolventen der zweijährigen Berufsfachschulen. Sie alle können also in 3 Jahren gymnasialer Oberstufe die Allgemeine Hochschulreife erlangen.

Wie alle anwesenden Schulleiter bestätigen, ist es sogar angedacht, dass Lehrer von den Erweiterten Realschulen, welche die erforderliche Lehrbefähigung haben, in der Einführungsphase am Oberstufengymnasium unterrichten, und damit den Schülern den Übergang in die neue Schule erleichtern.

(Heinz-Jürgen Schäfer)


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