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Patente dürfen nicht verantwortlich sein für den frühen Tod von Millionen von Menschen.So die Forderung der Schüler des BBZ St. Ingbert aus Anlass des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember. An ihrem Infostand laden Schüler der unterschiedlichen Schulformen des BBZ ihre Kollegen ein, ihre Forderung zu unterstützen. Sie setzen sich dafür ein, Medikamente gegen AIDS zu erschwinglichen Preisen an Patienten abzugeben.
„AIDS“ sei noch immer eine schlimme Krankheit, doch moderne Behandlungsmethoden würden Überlebenszeiten von 20 und mehr Jahren ermöglichen. Damit ist es möglich, dass HIV-infizierte Eltern sich um ihre Kinder kümmern können. Sie können sie begleiten, bis sie erwachsen sind und für sich selbst sorgen können. „In Afrika gibt es Dörfer, da sind alle Erwachsenen zwischen 20 und 50 Jahren gestorben, es leben nur noch die ganz Alten und die Kinder. Das lässt sich jetzt verhindern“, informiert eine Schülerin ihre Kollegin. Voraussetzung dafür sei, dass das Patentrecht umgestaltet werde. Dann können Entwicklungsländer selbst die Präparate herstellen.
Aus diesem Grund unterstützen die Schüler des BBZ St. Ingbert die Aktion der Deutschen AIDS-Hilfe, der UN und vieler caritativer Organisationen. Wir wollen mit unseren Unterschriften die Unternehmen motivieren, auf einen Teil ihres Profits zu verzichten, damit Kinder in aller Welt ihre Eltern behalten können. Doch sei AIDS keineswegs ein Problem der „Anderen“. Auch im Saarland haben sich im letzten Jahr 30 Personen neu infiziert.
(Joachim Frenzel-Paal) |
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