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Bouldern, Wandern und große Schnitzel am Kirkler Felsenpfad Wandertag der B10a am 30.05.2008
Für die Klasse B 10 a der kaufmännischen Berufsschule St. Ingbert stand endlich wieder mal ein Wandertag auf dem Plan. Nach einiger Überzeugungsarbeit durch den Klassenlehrer Herrn Lupp hatten sich dann alle auf einen klassischen Wandertag durch den Kirkeler Wald, am bekannten Felsenpfad entlang, geeinigt. Es würden uns gewaltige Sandsteinfelsen mit archaischen Namen wie "Hollerkanzel", "Unglücksfelsen" oder "Froschmaul", die sich im Kirkeler Wald tummeln, erwarten. Mittendrin der Frauenbrunnen, einst Schauplatz keltischer Initiationsriten.
Das Essen im Naturfreundehaus war bestellt, die Wanderschuhe an die Füße und die Rucksäcke (oder sogar ganz Turnmatten) auf den Rücken geschnallt. Also traf sich die Klasse B 10 a mit ihren beiden hochmotivierten Lehrern Herrn Lupp und Herrn Reichert morgens in der Früh am Naturfreundehaus in Kirkel. Nach einem kurzen Stück wandern und aufwärmen, waren wir dann an dem Felsenpfad angekommen. Hier wurden wir sehr beeindruckt durch faszinierende Steinformationen, mit hohen glatten oder zerklüften Wänden, breiten Spalten, enge Kamine und gelb-rotbraune Färbungen. Doch wir wollten uns die Felsen ja nicht bloß anschauen. Nein, unser Sportlehrer Herr Reichert wollte mit uns bouldern. Was ist Bouldern? Das hatte sich die ganze Klasse vorm Wandertag gefragt und sollte eine Überraschung bleiben. Doch wir durften nicht nur theoretisch erfahren was Bouldern ist, sondern auch praktisch… (Hier eine kurze Definition: Bouldern (abgeleitet von engl. boulder = Felsblock) nennt man das Klettern ohne Seil und Gurt an Felsblöcken, Felswänden oder in der Kletterhalle in Absprunghöhe).
Dazu hatte Herr Reichert noch einen ihm bekannten Boulderer eingeladen. Er wies uns ebenfalls in das Bouldern ein und stand uns mit Rat und Tat zur Seite. Was bei ihm und Herr Reichert so leichgängig aussah, entpuppte sich doch als echter Kraft- und Körperspannungsakt. Doch alle Schüler der Klasse B 10 A und auch Herr Lupp versuchten ihr Glück an den Felswänden und hingen teilweise in sehr erstaunlichen Positionen an der Wand…Nachdem wir uns dann eine Zeit lang ausgetobt hatten, die Kräfte in den Armen uns langsam verließen und die ersten Klassenfotos auch im Kasten waren, steckten wir unsere Energie in die Beine und wanderten nun weiter durch den Kirkeler Wald.
Am Aussichtspunkt im Kirkeler Wald angekommen, legten wir eine kurze Pause ein (in der wie natürlich auch wieder die Zeit genutzt haben, um Klassenfotos zu schießen). Dort genossen wir dann noch ein wenig die Aussicht und entschieden dann, den Weg zur Kirkeler Burg, die 1075 erbaut wurde und Wahrzeichen von Kirkel ist, anzutreten. Dort kann man herrliche Panorama-Aussichten genießen. Natürlich haben wir diese Gelegenheit auch genutzt um noch mal ein Klassenfoto zu schießen…
Von der Kirkeler Burg aus ging es dann, mit inzwischen leeren Mägen und großem Hunger (bei manchen mehr ausgeprägt als bei den anderen…), zum Naturfreundehaus. Dort bestellten wir im Biergarten große Platten Schnitzel mit Soße und Pommes. Bei einem kühlen Getränk und guter Laune waren zwar alle geschafft aber zufrieden…
Feedback unseres Wandertages war ganz viel Muskelkater (teilweise an Stellen wo niemand ahnte Muskeln zu haben…), eine Sehnenscheidenentzündung, neu gewonnene Kletter-Fans und die Erinnerung an einen gelungen Wandertag!!!
Weitere Fotos in der Fotogalerie
(Daniela Haubenthal, Markus Lupp)
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