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Aktiver Beitrag zur Klimarettung


Aktiver Beitrag zur Klimarettung

"Das Grüne nach oben", mit dieser klaren Handlungsanweisung
machten sich 30 Jugendliche des Berufsbildungszentrums St. Ingbert an die Aufgabe, ihren Beitrag zur Klimarettung zu leisten und 1000 Bäume zu pflanzen. Die Idee dazu stammte von dem 10-jährigen Felix Finkensteiner, der sich zusammen mit seiner Schwester vorgenommen hat, in Deutschland hunderttausend Bäume zu pflanzen, um etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen. Tausend von diesen Bäumen stehen jetzt im Schürener Wald bei St. Ingbert. Unterstützt wird die Aktion vom saarländischen Forst, insbesondere durch Bodo Marschall, der die Jugendlichen für das Projekt begeisterte und ihnen mit technischer, organisatorischer und sachlicher Hilfe beistand. "Wenn es rot spritzt, statt braun, dann hast du ein Loch im Fuß und nicht im Boden", hatte Kai Uwe Weiland bei der Unterweisung zu Unfallverhütung im Umgang mit der Wiedehopfhacke verstanden. Dass im Saarland gerade in St. Ingbert diese Projektidee umgesetzt wurde ist das Verdienst des St. Ingberter Autohauses Toyota Herges, das damit ebenfalls einen Beitrag zum Klimaschutz leisten will. "Jedes Auto belastet die Umwelt, wenn wir unsere Mobilität erhalten wollen, müssen wir für einen Ausgleich sorgen", führte Geschäftsführer Nico Herges aus und beschrieb, wie er durch das Engegement von Felix Finkensteiner auf die Idee zu diesem Projekt gekommen war. Durch die guten Kontakte zum BBZ Berufsbildungszentrum wurde schnell eine engagierte Klasse gefunden, die diese Idee in die Tat umsetzen wollte. "Als Herr Herges uns anrief, war sofort klar, dass wir uns daran beteiligen. Das ist für die jungen Leute in der Technischen Gewerbeschule eine gute Möglichkeit, praktische Erfahrung zu sammeln und nicht nur über Umweltschutz zu reden, sondern etwas dafür zu tun," erläuterte Schulleiter Gisbert Groh die Überlegungen der Schule.

Umweltminister Mörsdorf besuchte die Gruppe aus Anlass des Tags des Baumes und beteiligte sich mit an der Pflanzaktion. "Wangari Maathari habe für ihr Projekt des "Grünen Gürtels" vor vier Jahren den Friedensnobelpreis erhalten. In dieser Tradition stünden auch die Schüler des BBZ St. Ingbert, wenn sie mit ihrer Aktion dazu beitragen, den "Grünen Gürtel" um St. Ingbert zu erhalten. Dort hatte der Borkenkäfer vor wenigen Jahren einen ganzen Hektar Wald vernichtet, der jetzt mit Bergahorn neu bepflanz wurde. Durch diese Bepflanzung werden jährlich 12 Tonnen Kohlendioxid aus der Luft herausgefiltert. Und der Wald als Naherholungsgebiet wird auch für kommende Generationen erhalten. "In 80 Jahren komme ich mit meinen Enkeln hierher, und dann zeige ich ihnen die Bäume die, wir heute gepflanzt haben", meinte dazu Jannick Görlinger. Aber auch einen direkten praktischen Nutzen zog David Buchorn aus der Aktion. Nico Herges hat ihm, bei der Aktion darauf angesprochen, für nächstes Jahr spontan einen Ausbildungsplatz in Aussicht gestellt.

(Joachim Frenzel-Paal)


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