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Karin Bierhals (zweite von links) und Gisbert Groh (zweiter von rechts) nehmen von Ministerpräsident Peter Müller und Kultusministerin Annegret Kramp-Karrenbauer Innovationspreise für die Albert-Weisgerber-Schule und die Willi-Graf-Schule entgegen.
Im Rahmen der Innovationsoffensive „Empower Deutschland – Geniales Saarland", welche vom saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller ins Leben gerufen wurde, waren gleich zwei Schulen aus St. Ingbert erfolgreich.
In Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft erfolgten mehrere Preisverleihungen im Rahmen eines feierlichen Empfangs in der Gebläsehalle des Weltkulturerbes in Völklingen. Nach der Festrede des bekannten Astronauten Thomas Reiter über seine Raumfahrtmission erläuterte Kultusministerin Annegret Kramp-Karrenbauer die Bedeutung, welche die Schulen bei der Weiterentwicklung und Aufwertung der Region Saarland haben.
Von den insgesamt fünf ausgezeichneten „innovativsten Schulen“ erhielt die Albert-Weisgerber-Schule den Sonderpreis für eine Grundschule in Höhe von 1500 Euro. Wie die Ministerin lobend erwähnte, „gehört zu Leitbild der Schule und ihrer Dependance Mühlwaldschule die ganzheitliche Sicht auf die ‚Mitwelt’, wobei der Gesichtspunkt der nachhaltigen Entwicklung eine besondere Rolle spielt und die angestrebten Ziele sowie die damit verbundenen Aktivitäten immer auch altersgerecht mit den Themen Naturwissenschaft und Wirtschaft verknüpft werden“. So hat die Schule beispielsweise die Kinder durch die Einbeziehung von Betrieben in Schulprojekte frühzeitig durch kindgerechtes und konkretes Handeln an Wirtschaft und Berufe herangeführt.
Der Innovationspreis für die innovativste berufliche Schule in Höhe von 1500 Euro, der von der Handwerkskammer, der Industrie- und Handelskammer und der Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände gestiftet wurde, ging an das Berufsbildungszentrum St. Ingbert. Nach der Skizzierung der vielen verschieden Schulen, welche die Willi-Graf-Schule unter einem Dach vereinigt, ging Frau Kramp-Karrenbauer auf die „außerordentlich erfolgreiche Teilnahme an zahlreichen Wettbewerben und die bestehenden Firmenpatenschaften ein, welche wesentlich dazu beitragen, den Unterricht praxisnah zu gestalten.“ Die vielen Veranstaltungen mit Unternehmern in der Schule, Lehrerpraktika, Betriebspraktika, Betriebserkundungen, Filmprojekte, Theateraufführungen, Runde Tische, Qualitätsmanagement und vor allem die außerordentliche Fortbildungsbereitschaft der Lehrkräfte sah sie als Grundlage dafür, dass es sich bei der Willi-Graf-Schule um eine Schule mit hervorragenden innovativen Konzepten und herausragenden Angeboten handelt.
Die Schulleiterin der Albert-Weisgerber-Schule, Karin Bierhals, und der Schulleiter des BBZ, Gisbert Groh, welche mit Freude und auch mit Stolz die Preise entgegen nehmen konnten, erklärten übereinstimmend, dass ihre Schulen auch in Zukunft innovativ und kreativ Bildung betreiben werden.
Zur Innovationsinitiative bleibt zu bemerken, dass St. Ingbert anscheinend gute Voraussetzungen für Innovationen bildet. So ist der Schulleiter des Christian-von-Mannlich-Gymnasiums in Homburg, das ebenfalls einen Preis erhielt, ein St. Ingberter Bürger und wie sich herausstellte, wohnt auch der mit 25000 Euro ausgezeichnete Preisträger des Wissenschaftspreises, der Experimentalphysiker Haibin Gao in St. Ingbert.
(Die Schulleitung) |
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