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Mündliche Kommunikation im Unterricht ist nicht erst seit der PISA Studie ein Fundament des Lehrens und Lernens. Aus diesem Grund fand die Fortbildung „Standards für die mündliche Kommunikation im Unterricht“, die von Bertram Thiel durchgeführt und von Hans-Jörg Opp organisiert wurde, am BBZ St. Ingbert (01.10.07, 22.10.07 und 29.10.07) statt. Die Teilnahme an dieser Fortbildung ist die Grundlage, um ein Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Sprechwissenschaft und Sprecherziehung zu erwerben. |
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Die Basis aller mündlichen Kommunikation ist der Dialog. Das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet: „Im Miteinandersprechen hindurchgehen zum Sinn“. „Dia“ bedeutet „hindurch“ (wie etwa beim Dia-Projektor) und nicht „zwei“. „Logos“ bedeutet „Sprache, Wort, Geist“, aber auch „Sinn“. Somit entsteht der Sinn im dialogischen Prozess des Miteinandersprechens. Um das dialogische Lernen noch besser zu beschreiben, bietet es sich an, diese Übersetzung mit dem Zusatz „durch Widersprüche“ zu erweitern. Daher kann das dialogische Lernen als „durch Widersprüche hindurch gehen zum Sinn“ verstanden werden.
Durch den Ansatz des dialogischen Lernens kann das von der Kultusministerkonferenz geforderte, kompetenzorientierte Lernen umgesetzt werden. Kompetenzorientiertes Lernen bedeutet die Vermittlung von Kompetenzen, die den Schülern selbstständiges Lernen ermöglichen. Durch das dialogische Lernen werden die Schüler im Team- und Sozialkompetenzen geschult, womit eine Forderung der Wirtschaft und der KMK erfüllt wird. Bei der Fortbildung wurden Methoden des dialogischen Lernens vermittelt, die beispielsweise auch mit selbstorganisiertem Lernen (SOL) verbunden werden können. Ebenso wie SOL hat das dialogische Lernen eine hohe Schülerbeteiligung.
Die Vorstellung des dialogischen Lernens führte auch bei den Teilnehmern der Fortbildung zu einem konstruktiven Dialog, inwiefern und in welcher Art und Weise Formen des dialogischen Lernens im Unterricht angewendet werden können. Die Teilnehmer waren sich darin einig, dass der Ansatz des dialogischen Lernens mindestens eine sinnvolle Ergänzung des Unterrichts ist.
(Andreas Pukallus) |
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