|
Untersuchungen haben gezeigt, dass im Zuge der Technologisierung der Medien, insbesondere durch das Internet, immer weniger junge Leute eine Zeitung lesen. Nichtsdestotrotz bleibt die Zeitung als älteste Medienart immer noch eine der wichtigsten Informationsquellen.
Die Saarbrücker Zeitung ermöglicht interessierten Schulen die Teilnahme am medienpädagogischen Projekt „Zeitung macht Schule“. Dabei erhält jeder Schüler der teilnehmenden Klasse vier Wochen lang täglich eine Ausgabe der Saarbrücker Zeitung. Somit besteht für die Schüler die Möglichkeit, das Medium Zeitung besser kennenzulernen. Im Rahmen dieses Projekts besuchte ein Redakteur der Saarbrücker Zeitung, Michael Beer, unsere Schule, genauer gesagt die Klasse des Berufgrundbildungsjahrs Fachbereich Wirtschaft (BGJa), deren Deutschlehrer Andreas Pukallus das Projekt organisiert.
Die Schüler lauschten intensiv den Ausführungen des Redakteurs, der seine journalistische Arbeit detailliert beschrieb. Dabei ging er ebenso auf die Arbeit des Recherchierens als auch auf die redaktionelle Arbeit, also das Schreiben der Zeitungstexte ein. Des Weiteren schilderte Michael Beer, wie das Gestalten einer Zeitungsseite von Statten geht. Die Schüler hatten somit erstmals eine Gelegenheit, „einen Blick hinter die Kulissen“ der Saarbrücker Zeitung und der Zeitungsarbeit zu werfen und zu erfahren, was man alles beim Gestalten einer Zeitung berücksichtigen muss.
Durch das Projekt „Zeitung macht Schule“ besteht für die Schüler außerdem die Möglichkeit, selbst journalistisch tätig zu werden. Dies bedeutet, dass sie eigene Artikel zu Themen, die sie selbst betreffen, verfassen können, die dann in der Saarbrücker Zeitung veröffentlicht werden. Eine persönliche Bindung zur Zeitung kann auf diese Weise hergestellt werden. Es ist zu erwarten, dass die Schüler nach dem Ende dieses Projekts einen (noch) besseren Bezug zur Zeitung haben werden.
(Andreas Pukallus) |
|