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Bericht der Klassen Gym 11a (Klassenlehrer Harald Buck) und Gym 11b (Klassenlehrer Uli Berndt) über die Klassenfahrt nach Holland vom 28.05.2007 – 01.06.2007:
Nachdem wir ein fürchterliches Wetter im Rücken hatten, mit dem Bewusstsein „Alles ist besser als die Heimat“, verließen wir St. Ingbert um 11:00 Uhr am Pfingstmontag. Nach einer Fahrt mit vielen Pausen, aber immer besser werdendem Wetter kamen wir um 20.00 Uhr in Harlingen an. Die Stadt liegt etwas nördlich des Ijsselmeers, dafür aber in Reichweite einiger sehenswerter Inseln. Nun wurden die beiden Schiffe, die „Ambulant“ der Gym11a und die „Josina Elisabeth“ der Gym11b beladen.
Bei „recht starkem“ Wind (Windstärke 6) hatten beide Klassen am nächsten Tag einen sehr anstrengenden Tag, da die Segel bei diesem Wetter entsprechend oft neu gestellt werden müssen. Die „Ambulant“ lief um 16:00 Uhr auf der Insel Terschelling (nördlich von Harlingen) ein. Bei der Gym11b war dies wegen einiger „Zwischenfälle“ (das Schiff musste von einer Sandbank geschleppt werden) vier Stunden später. Nach diesem anstrengenden Tag war an diesem Abend für die meisten deutlich früher Zapfenstreich, als dies für Klassenfahrten sonst üblich ist.
Der 30. Mai brachte einen strahlenden Sonnenschein. Für beide Klassen stand an diesem Tag eine GPS-Fahrrad-Schnitzeljagd auf dem Programm. Diese bescherte den Schüler die Gelegenheit, die Insel Terschelling zu erkunden. Die Tour bestätigte so manches holländisches Klischee. So sieht der Stadtkern der größten Stadt auf der Insel aus wie ein Piratendorf aus „Fluch der Karibik“. Auch die ein oder andere Windmühle wurde entdeckt. Nachmittags wurde dann bei immer noch herrschendem Traumwetter der Strand begutachtet. Donnerstags wurde dann wieder gesegelt. Es ging in Richtung Süden durch die Schleuse ins Ijsselmeer zur Stadt Makkum. Zuvor wurde bei 15° C Wassertemperatur die Gelegenheit zum Schwimmen inmitten des Ijsselmeers gegeben, die auch von mehreren mutigen Schülern beider Klassen (und einem Lehrer), deren Boote nebeinander Anker geworfen hatten, genutzt wurde.
Bei viel besserem Wetter als bei der Hinfahrt war dann am 1. Juni, nach drei Stunden Segeln in Richtung Harlingen, die Fahrt zurück in die Heimat. Wir hatten die Ehre, einen „funkelniegelnagelneuen“ Bus einzuweihen. Mit zwei Busfahrern ging die Fahrt dann wesentlich schneller als noch am Montag. Um ca. 22:00 Uhr kamen wir nach sieben Stunden endlich an. So mancher musste sich an die „riesigen“ Duschen und Betten zu Hause erst wieder gewöhnen, die auf Segelschiffen recht, sagen wir mal „überblicklich“ sind. Und doch war dieser Ausflug etwas, was sicher jedem in Erinnerung bleiben wird. Wann kommt man denn sonst auch mal für fünf Tage auf ein 100 Jahre altes Segelschiff?
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(Dominik Schmoll) |
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