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Willi-Graf-Schule in der Kinowerkstatt

Die Willi-Graf-Schule zu Besuch in der Kinowerkstatt St. Ingbert

„Medien prägen unsere Welt. Nicht selten schaffen sie ihr eigenes Universum – schnell und pulsierend, mit der suggestiven Kraft der Bilder. Überall live und direkt dabei zu sein ist für die junge Generation zum kommunikativen Ideal geworden, das ein immer dichteres Geflecht neuer Techniken legitimiert und zusehends erfolgreich macht.“
Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung

Im Rahmen der "Schul – Film – Wochen" lud die Landeszentrale für politische Bildung auch in diesem Jahr alle Schulklassen im Saarland ein, am "Lernort Kino" teilzunehmen. Frau Fell und Herr Weiland nutzten die Gelegenheit und besuchten am 17.11.2005 mit den Klassen W-F12b/c und W-BGJb den Film "Sophie Scholl – Die letzten Tage".

60 Jahre nach Kriegsende rückt das Thema Nationalsozialismus wieder besonders ins Blickfeld - so auch im deutschen Film. Dieser Film schildert den Weg der jungen Studentin Sophie Scholl durch traumatische Gestapo-Verhöre und einen von Blutrichter Freisler inszenierten Schauprozess bis hin zum Schafott. Er erzählt ihren Kampf, schildert, wie die junge Frau weit über sich hinauswächst und dem Terrorregime schließlich offen die Stirn bietet.

Sophie kämpft zunächst um ihre Freiheit und um die ihres Bruders, stellt sich schließlich durch ihr Geständnis schützend vor die anderen Mitglieder der "Weißen Rose" und schwört ihren Überzeugungen auch dann nicht ab, als sie dadurch ihr Leben retten könnte.

Da auch Willi Graf, der Namensgeber unserer Schule, ein Mitglied der "Weißen Rose" war und später ebenfalls zum Tode verurteilt wurde, hatten die Schüler einen direkten Bezug zu diesem Film.

Das Feedback der Schüler war sehr emotional. In einer Nachbesprechung stellte sich heraus, dass der Film mit sehr viel Betroffenheit, aber auch Bewunderung gesehen wurde.

Michael Weiland


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