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"Kin-Ball" im Sportunterricht des BBZ

"Kin-Ball" im Sportunterricht des BBZ

Auf Initiative von Studienassessorin Kerstin Behr war Andrea Pielen, Landesfachwartin für Kin-Ball im Saarländischen Turnerbund, am Dienstag, 07. März 2006, mit ihrem ungewöhnlich großen Spielball zu Gast im Sportunterricht der Klasse S-FO 12 b des BBZ St. Ingbert. Anfangs waren die Schülerinnen und Schüler erstaunt und teils skeptisch, wie man mit einem solchen Ball kontrolliert spielen kann. Doch nach anfänglichen Schwierigkeiten haben sie den Reiz am Kin-Ball Spiel entdeckt. „Uns hat Kin-Ball sehr viel Spaß gemacht“, war die einhellige Meinung am Ende einer laufintensiven, teamfähigkeitsfördernden Sportstunde.


Kin-Ball ist die einzige Sportart auf der Welt, bei der sich 3 Mannschaften mit je 4 Spielern gleichzeitig auf dem Spielfeld befinden. Gespielt wird mit einem rund ein Kilo schweren Ball, der durch seinen Durchmesser von 1,22 m auffällt und einen hohen Motivationscharakter hat. Durch die besonderen Flugeigenschaften des Balles ist das Kin-Ball-Spiel eine Herausforderung an Koordination, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer. Kooperation, Absprachen und Taktiken im Rahmen der vorgegebenen Fair-Play-Regeln sind wichtiger Bestandteil des Spiels.

Ziel des Spiels ist es, den Ball so zu spielen, dass die aufgerufene Mannschaft diesen nicht fangen kann. Jede Mannschaft wird farblich (pink, schwarz, grau) markiert. Hat zum Beispiel die schwarze Mannschaft Aufschlag, ruft sie, bevor der Ball geschlagen wird, OMNIKIN und eine Farbe (pink oder grau). Nun muss die aufgerufene Mannschaft versuchen, den Ball zu fangen. Hat sie ihn gefangen, bildet sie die Abschlagposition, ruft OMNIKIN und Farbe und bringt den Ball ins Spiel. Gespielt wird über die gesamte Fläche einer Sporthalle. Netze oder Tore werden nicht benötigt.

Nach Meinung aller Schülerinnen und Schüler ist das Spiel sehr gut für den Schulsport geeignet, da jeder im Team gleich beansprucht wird.

Andrea Pielen wurde von einem Spieler der deutschen Kin-Ball Nationalmannschaft unterstützt. Dieser motivierte zwei Schülerinnen und ein Schüler einmal am Training der Nationalmannschaft an der Hermann-Neuberger Sportschule in Saarbrücken teilzunehmen. Dazu Michelle Hensley und Maria Geraci: „Wir werden auf alle Fälle diesen Sport zu unserem Hobby machen.“

Weitere Bilder zu diesem Thema finden Sie auch in unserer "Fotogalerie" ...

(Kerstin Behr)


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