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Interessantes vom Schulleben

Jörg Schaper und Joachim Frenzel-Paal informieren
Haben Sie Neuigkeiten, Bemerkenswertes, Kurioses, Informatives, Lustiges, was hier erscheinen sollte, am besten mit Bild? Dann sind Sie hier richtig.
Wenn Sie gerne einen Bericht über eine Klassenfahrt, eine Veranstaltung o. a. hier veröffentlichen würden, dann sind Herr Schaper oder Herr Frenzel-Paal Ihre Ansprechpartner. Fragen Sie, man wird Ihnen gerne weiterhelfen.


Montag, 20. März 2017
Mehr als 1000 Brillen für Afrika

1120 Brillen für einen guten Zweck sammelte das BBZ St. Ingbert und übergab sie an den Rotarier Club St. Wendel.

Das Berufsbildungszentrum St. Ingbert sammelte 1120 Brillen für den guten Zweck. Nun wurden sie in der Schule an den Rotary-Club St. Wendel übergeben, der die Sammelaktion initiiert hatte. Michael Roos vom Service-Club war beeindruckt von der stolzen Anzahl Sehhilfen, die St. Ingberter Schüler und Lehrer innerhalb von nur vier Wochen zusammengetragen hatten. Im vergangenen Jahr war die St. Ingberter Bildungseinrichtung bereits der Aufforderung der heimischen Rotarier gefolgt, Plastikkappen von Flaschen zu sammeln, um Polio-Impfungen zu finanzieren. Dies wiederum trage zur Ausrottung der Krankheit Kinderlähmung bei.

„Wir haben uns gedacht, so etwas könnten wir öfter machen. Wir haben etwas für eine gute Sache getan, und es war so einfach und für uns ohne großen Aufwand“, sagte Schulleiterin Mechthild Falk. Deshalb kam das Schreiben, das die Ottweiler Druckerei in Zusammenarbeit mit den St. Wendeler Rotariern saarlandweit an rund 50 weiterführende Schulen mit Bitte um Unterstützung bei der Brillen-Sammelaktion verschickte, im Januar gerade recht.

Die Flaschenverschluss-Sammelaktion war gerade abgeschlossen. Die Schulleiterin selbst hatte zudem zu dieser Zeit bei einer häuslichen Renovierungsaktion zehn Brillen „gefunden“ – und sie der Aktion zur Verfügung gestellt. Ihr Beispiel machte Schule, nachdem Religionslehrer Heiner Scheuermann und seine Kollegin Katrin Andres schulintern die Aufgabe bekommen hatten, die Aktion am BBZ zu koordinieren. Beide sorgten dafür, dass eine Sammelbox aufgestellt wurde und wiesen mit Handzetteln, die beim Tag der offenen Tür verteilt wurden, auf deren Existenz hin. Die Schüler hätten sich sehr engagiert, so Scheuermann. Aber auch seine Anfragen bei Optikern seien sehr erfolgreich gewesen.

Wie Rotarier Michael Roos bei der Übergabe in der Schule erzählte, sei die Aktion aus kleinsten Anfängen entstanden und nachhaltig aufgebaut worden. Vor acht Jahren habe der Club nach einer sozialen Aufgabe gesucht. Die Idee und Umsetzung von „L.S.F. – Lunettes sans Frontiere (Brillen weltweit)“ im Elsass sei bei den St. Wendelern auf Interesse gestoßen. Von einem Kapuzinerpater vor 20 Jahren gegründet, übernehmen heute rund 40 Ehrenamtliche der europaweit bekannten Anlieferstelle für gebrauchte Brillen die Reinigung, Reparatur, Sortierung und den Versand. Mittlerweile gehen wöchentlich rund 100 Pakete mit jeweils drei Kilogramm Brillen in alle Welt. Eine sinnvolle Aufgabe und ein gerechtfertigter Aufwand, wenn man weiß, dass eine Brille in anderen Erdteilen durchaus auch mal mehrere Monatsverdienste kosten kann. Bisher haben die St. Wendeler Rotarier 160 000 Brillen gesammelt. Solch eine Aktion funktioniere über Jahre nur mit vielen verlässlichen Partnern, wie Michael Roos sagte.

Einer davon ist ein Möbelhaus in Dillingen, das Lagerkapazitäten für die gesammelten Brillen zur Verfügung stelle, Brillen bei den entsprechenden Optikern abhole und auch den Transport ins Elsass übernehme. Wurden anfänglich nur die Unesco-Projektschulen im Saarland angeschrieben, gehe man nun auch noch mehr in die Breite und spreche auch andere Schulen an.
(Text und Foto C. Jung/Saarbrücker Zeitung)

Donnerstag, 16. März 2017
Jose Oliver liest Lyrik am BBZ St. Ingbert

José Oliver und SchülerInnen der Beruflichen Schulen bei der Begrüßung duch Schulleiterin Mechthild Falk

Lyrik, an einer Berufsschule, geht denn das? Ja, das geht, und sogar gut, wenn sich der Lyriker auf seine Zielgruppe so gekonnt einstellen kann, wie es José Oliver am BBZ in St. Ingbert getan hat. Hier trug er verschiedene Gedichte vor, die deutlich machten, warum er zu den bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikern der Gegenwart gezählt wird. Doch genau so fesselnd wie seine Gedichte waren auch die Einblicke in sein Leben und seine Arbeit, die er den Schülern gewährte. So hat er mehrere Jahre in Perus Hauptstadt Lima mit Straßenkindern zusammen gearbeitet, aber auch ein halbes Jahr in Istanbul als Dichter gelebt und gearbeitet. Von den Kindern in Peru habe er gelernt, dass er “seinen Beruf jeden Tag neu erfinden” müssen. Interessant waren auch die Hinweise auf die Entstehung von Gedichten. Die würden dem Dichter nur selten spontan einfallen, bei ihm enstehe das Gedicht in einem langen Prozess, von der Anmutung bis zur letzten Formulierung. Immer wieder höre seine Gedichte,” bis sie richtig klingen”, erst dann gebe er sie frei. Hilfreich auch seine drei Tipps zum Schreiben: Nur mit klarem Kopf, einfach anfangen, und bei Bedarf den Anfang am Ende neu schreiben, und nicht sofort alles schreiben, was man schreiben kann, sondern noch einen Rest aufheben für später.
Witzig sein Umgang mit W:Orten, wobei durch verfremdende Schreib:Weisen neue Assoziationen ent:stehen.
Ermöglicht wurde die Veranstaltuing durch die Unterstützung der Friedrich Boedecker Stiftung Saarland e.V., der an dieser Stelle herzlich gedankt sei.

Wer jetzt Lust, Gedicht von José Oliver zu lesen findet Beispiele unter:

web.letras.up.pt/alemao3/oliver.htm

Joachim Frenzel-Paal (16.3.2017)

Donnerstag, 9. März 2017
St. Ingbert und Blieskastel sind siebte und achte FairTrade Town im Saarland

Lisa Herrmann von Fairtrade Deutschland, Leiterin der bundesweiten Kampagne „Fairtrade-Towns“ zeichnet auf der FairTrade Konferenz in Saarbrücken die Städte Blieskastel und St. Ingbert als FairTrade-Town aus. Für die Stad St. Ingbert nimmt Oberbürgermeister Wagner die Auszeichnung entgegen.
(jfp)

Donnerstag, 9. März 2017
BBZ St. Ingbert nimmt teil an FairTrade Konferenz des Saarlandes

Unter dem Motto „Im kleinen Saarland entsteht etwas Großes“ luden Fairtrade Deutschland und der Regionalpartner Fairtrade Initiative Saarland (FIS) gestern (Mittwoch, 8. März) zu einer gemeinsamen Fachtagung nach Saarbrücken ein. Über 90 fair-engagierte oder interessierte MitarbeiterInnen von Kommunen und Bildungseinrichtungen, unter ihnen ein Vertreter des BBZ St. Ingbert, sowie MitstreiterInnen aus der Zivilgesellschaft nahmen an der Tagung teil.

Ziel der Veranstaltung war es, einen intensiven Austausch zwischen verschiedenen Handlungsbereichen des Fairen Handels zu ermöglichen und mit der Planung einer Strategie auf Landesebene zu beginnen.

In seinem Grußwort betonte Ulric Commercon, Minister für Bildung und Kultur, dass es letztendlich darum gehe, für alle Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen. Das sei möglich, „wenn man fair und gerecht miteinander umgeht. Und wenn wir die Probleme vor Ort nicht lösen, dann kommen die Probleme zu uns“, so Commercon. Eva Schwerdtfeger stellte für den Saarpfalz-Kreis die besondere Beziehung zwischen regionalen Produkten fair gehandelten Erzeugnissen dar. Beispielhaft verwies sie auf faire Produkte wie den Apfel-Mangosaft aus Bliesgauäpfeln und philippinischen Mangos sowie eine Seife aus Kräutern des Bliesgaus und Karitébutter aus Burkina-Faso. Lisa Herrmann von FairTrade Deutschland, Leiterin der bundesweiten Kampagne „FairTrade-Towns“, gab während der Fachtagung erstmals die Kriterien bekannt, die ein Bundesland erfüllen muss, um den Titel „FairTrade-Bundesland“ zu erhalten. Die Krönung war die Auszeichnung von Blieskastel und St. Ingbert als neue saarländische FairTrade-Städte!

Um das Engagement auf kommunaler Ebene fachlich und handlungsorientiert zu unterstützen, wurden vier Workshops angeboten, in denen die TeilnehmerInnen sich intensiv mit den Themen „Aktionsideen rund um den Fairen Handel“, „Faire kommunale Beschaffung“, „Fairer Handel und nachhaltiger Konsum“ sowie „Fair.netzungsmöglichkeiten im Saarland“ auseinandersetzten.
Die Bestrebungen, das Saarland zum Fairtrade-Bundesland zu entwickeln, ergaben sich aus der Vorreiterrolle und dem sehr hohen Engagement für den Fairen Handel, von dem zahlreiche Auszeichnungen zeugen. So seien mittlerweile acht Städte als FairTrade-Town ausgezeichnet und acht Schulen als Fairtrade-Schools, darunter das BBZ St. Ingbert als erstes BBZ im Saarland.
(Text: Diana Rode (FIS), Joachim Frenzel-Paal)

Mittwoch, 8. März 2017
Ideen springen beim Wettbwerb der Ingenieurkammer

Zum fünften Mal nimmt das BBZ St. Ingbert am Wettbewerb der Ingenieurkammer des Saarlandes teil. Aufgabe in diesem Jahr war, eine Sprungschanze zu entwerfen und zu bauen, die zahlreiche Kriterien erfüllen musste. Wie in den vergangenen Wettbewerben hoffen die Schüler auch diesmal, einen der vorderen Plätze zu erreichen. "Doch allein schon dass sie mitgemacht haben, dass Sie rechtzeitig fertig geworden sind, die Ausschreibung genau beachtet und entsprechend umgesetzt haben, ist ein gutes Zeugnis für die Leistungsbereitschaft der Schüler unserer Schule," zeigt sich der betreuende Fachlehrer zufrieden. Stolz zeigt ein Schüler den Wettbewerbsbeitrag seines vierköpfigen Teams.
(jfp)

Dienstag, 7. März 2017
Erfolgreiche Kooperation zwischen Polen, Ukraine und Saarland

Ein umfangreiches Programm arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der elften Polnisch-Ukrainisch-Deutschen Konferenz in Otzenhausen ab, die wie in den vergangenen Jahren einen intensiven Gedankenaustausch zwischen Schulen und Lehrern der drei Ländern ermöglichte. Hochkarätige Vertreter der drei Länder, unter ihnen die Bildungskuratorin der Wojwodschaft Karpatenvorland Malgorzata Rauch, der Bildungskurator der Region Lviv (Lemberg) Igor Gayduk , der saarländische Minister für Kultur und Bildung Ulrich Commercon, der Leiter des PCEN (Landesinstituts für Lehrerfortbildung in Rzeszow), machten deutlich, welches Ansehen dieser internationale Austausch mittlerweile gewonnen hat. "Insgesamt haben jetzt auf den elf Konferenzen mehr als eintausend Verantwortliche für Bildung aus den drei Ländern teilgenommen, man kann sagen, dass wir dadurch zur größten trinationalen Bildungskonferenz in unseren Ländern geworden sind", unterstrich Jurek Wegrzynowski in seiner Begrüßung die Bedeutung der Veranstaltung. In ihrem Impulsvortrag ging die langjährige Europaabgeordnete und Sprecherin des Bildungsausschusses des Europaparlaments Doris Pack auf die aktuelle Situation Europas ein. Sie wies darauf hin, dass Europa mehr als nur Wirtschaft und die Abwesenheit von Krieg sei. Wenn man Europa wegen seiner Rückstände in den Rüstungsausgaben kritisiere, übersehe man oft, dass Europa Vorbildliches leiste in Bezug auf Entwicklung sozialer Gerechtigkeit. Wer Frieden nur durch Waffen gesichert sehe, habe einen verkürzten Blick auf die Wirklichkeit. Höhepunkt war die Unterzeichnung zwischen den Bildungsministerien des Saarlandes und der Wojwodschaft Karpatenvorland über die Zusammenarbeit in Bildungsfragen in den nächsten Jahren. Schließlich stünden beide Regionen durch den demografischen Wandel, durch den Strukturwandel und durch die Grenzlage an den Außengrenzen ihrer Länder gemeinsamen Herausforderungen gegenüber. Es lohne sich daher, auch gemeinsam nach Lösungsansätzen zu suchen und diese durch Bildungsarbeit vorzubereiten. Für das BBZ nahmen unter anderem Schulleiterin Mechthild Falk und der stellvertretende Schulleiter Markus Wenzel an der Konferenz teil. Zusammen mit der Leiterin ihrer Partnerschule in Nienadowa, Ela Glodowska, planten sie am Rande der Konferenz, wie durch Begegnungen von Schülern Europa von jungen Menschen erlebt werden kann.
(Joachim Frenzel-Paal)

Montag, 6. März 2017
Neue Wörterbücher erleichtern das Lernen

"Der Bildungsauftrag für Schulen gilt für alle junge Menschen, unabhängig von Religion, Hautfarbe, Geschlecht oder Herkunft. Die Schulpflicht und damit auch das Recht, eine Schule zu besuchen, ist eine der großen kulturellen Leistungen Europas, die mittlerweile weltweit kopiert wird. Für uns als berufsbildende Schule heißt das, dass wir alle schulpflichtigen und schulberechtigten jungen Menschen eine Chance auf Bildung eröffnen müssen," erläutert Schulleiterin Mechthild Falk die Situation am BBZ St. Ingbert. Damit die Schule erfolgreich junge Menschen auf das Leben vorbereiten kann, müssen alle Schüler die gleiche Sprache beherrschen. Dies wird in Zukunft leichter möglich sein, da jetzt durch eine Spende saarländischer Bürgerinnen und Bürger 44 Wörterbücher der arabischen, persischen und tigrischen - Tigrisch wird unter anderem in Eritrea gesprochen- Sprache beschafft werden konnten. Frau Schwamborn und Mehmet Dinschel, Schulsozialarbeiter des Saarpfalz-Kreises, kümmerten sich um Auswahl und Beschaffung und übergaben die Bücher im Beisein von Schulleiterin Falk an Schülerinnen und Schüler des BBZ.
(jfp)

Dienstag, 31. Januar 2017
Landrat Gallo und Umweltminister Jost übergeben CO2 Ampel an BBZ

Bericht folgt

Dienstag, 31. Januar 2017
Pensionierungen zum Schulhalbjahr

Für zwei Kolleginnen unseres Berufsbildungszentrums ging zum 31.01.2017 ein langer Lebensabschnitt zu Ende: Gabriele Müller und Marie-Luise Scholl traten an diesem Tag in den wohlverdienten Ruhestand. Im Rahmen einer kleinen Feier wies Schulleiterin Mechthild Falk auf die großen Verdienste der beiden beliebten Lehrerinnen hin, die fast vier Jahrzehnte lang im Berufsschuldienst gearbeitet haben. Auch über den Unterricht hinaus engagierten sich die beiden Lehrkräfte in vielerlei Hinsicht; sie waren z.B. in mehreren Kommissionen und in den Lehrerverbänden aktiv. Worte des Dankes fanden neben der Schulleitung auch der Personalrat sowie die Kolleginnen und Kollegen. Mit einem rührenden Ständchen, vorgetragen von einem Lehrerchor und musikalisch umrahmt von zwei Kollegen, endete die offizielle Verabschiedung. Für Gabriele Müller und Marie-Louise Scholl beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. Hierzu wünschen wir euch, liebe Gabi und liebe Marie-Louise, von ganzem Herzen alles Gute!!

(Jörg Schaper)

Montag, 30. Januar 2017
Tag der offenen Tür 2017

Tag der offenen Tür am BBZ St. Ingbert - immer wieder ein Erlebnis

Freiwillig in die Schule kamen am Tag der Offenen Tür zahlreiche ehemalige, aktuelle Schüler und interessierte Eltern, aber auch Vertreter von Betrieben, die sich vor Ort anschauen wollten, wie ein modernes Berufsbildungszentrum aussieht.

Und zu sehen gab es was: Friseure und Schüler der sozialpflegerisch-hauswirtschaftlichen Abteilung zeigten in den top-ausgestatteten Funktiosnräumen, wie innere Schönheit nach außen gekehrt und verstärkt werden kann, wie sich aber auch unschuldige Kinder mit wenigen Strichen durch erfahrene Maskenbildner in böse Monster verwandeln ließen.

Schüler der Gewerbeschule und der Produktionsschulen präsentierten Vorrichtungen und Machinenteile, die sie aus Stahl in der über 200 Quadratmeter großen Metallwerkstatt gefertigt hatten.
Berufskraftfahrer zeigten ihr Wissen über LKWs und Busse in der schuleigenen LKW-Werkstatt, wo an Modellen Elektrik, Elektronik und Pneumatik in LKW und Bus erfahrbar werden.

Im Flur hatten Schüler des Seminarfachs Eventmanagement am Beruflichen Oberstufengymnasiums einen Physik-Parcours aufgebaut, wo Besucher Mohrenköpfe atmen ließen, nur durch heiße Luft Räder im Sterling-Motor zum Drehen brachten, in artesischen Brunnen Wasser in die Luft schossen und in Flaschen Mini-Tornados erzeugten.

Schornsteinfeger – auch sie werden am BBZ St. Ingbert ausgebildet – demonstrierten, wie sie mit Hilfe von Drohnen Umweltverschmutzung aufspüren und abstellen können.

Blutige Komparsen riefen verzweifelt nach Schulsanitätern, die gekonnt reanimierten.

In der Cafeteria hatten andere Schüler ein Kuchenbüffet aufgebaut, das auch guten Konditoreien zur Ehre gereicht hätte. Daneben verkauften Schüler und Lehrer Fairen Kaffee für die Partnerschule in Somaliland, und dazwischen gab es für alle Interessierte Vorträge über das Leistungsangebot in den verschiedenen 16 Schulzweigen des BBZ St. Ingbert.

(Text: Joachim Frenzel-Paal; Foto: Jörg Schaper)


Montag, 30. Januar 2017
EURO-PLUS: Exkursion nach Meisenthal

Meisenthal ist mit knapp 700 Einwohnern ein relativ kleiner Ort, der sich im Osten des französischen Departements „Moselle“ befindet. Überregionale und sogar internationale Bedeutung erhielt dieses Städtchen nicht zuletzt wegen der dort ansässigen Glasmanufaktur, die bereits 1704 gegründet wurde. 1969 wurde der Betrieb der Glashütte eingestellt, und nur zwei kleinere Fabriken setzten die Glasherstellung fort. Der berühmte Jugendstilkünstler Emile Gallé hat ebenfalls in Meisenthal gewirkt und zahlreiche Kunstwerke aus Glas hergestellt. Heute kann in Meisenthal das „Centre International d'Art Verrier“ besichtigt werden, das aus einem Museum, einer Kunsthalle und einer Glasmanufaktur besteht. In dieser Glasmanufaktur können Glasbläser bei ihrer Arbeit beobachtet werden. Ein Schwerpunkt der heutigen Glasproduktion ist die Herstellung von Christbaumschmuck. Im Rahmen des Projektes EURO-PLUS besichtigten rund 35 Schülerinnen und Schüler unserer lothringischen Partnerschule „Lycée Professionnel Simon Lazard“ sowie aus unseren Fachoberschulklassen diese Betriebsstätten und erhielten dabei interessante Einblicke in die Geschichte und Gegenwart der künstlerischen Glasproduktion unserer Großregion.

(Jörg Schaper)

Mittwoch, 25. Januar 2017
Tagebuch 14/18 - vier junge Menschen berichten

„Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, Schicksalsjahr 1917“, wie vermittelt man 100 Jahr danach noch den ersten Weltkrieg. Ein Krieg, der in Deutschland wenig , in Frankreich dafür umso mehr im kollektiven Gedächtnis ist. Auf diese Fragen gaben Julie Cazier und Alexander Hogh Schülerinnen und Schülern des Beruflichen Oberstufengymnasiums BBZ St. Ingbert Antwort. Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch das Europaministerium des Saarlandes. Tina Schöpfer dankte, stellvertretend für Minister Toscani Schulleiterin Mechthild Falk und den Schülern für die Einladung und erinnerte daran, dass es nicht zuletzt seit Gründung der Europäischen Union keinen Krieg mehr unter den Mitgliedsnationen der EU gegeben hat. Falk dankte den Referenten für neue Aspekte in Hinblick auf den Ersten Weltkrieg. Und in der Tat erfuhren die Schüler Neues, insbesondere Handwerkliches über die Arbeit von Historikern und Autoren. Cazier berichtete, wie es zu dem Comic „Tagebücher 14/18“ gekommen war. Von der Themenwahl 2012 bis zur Auswahl repräsentativer Tagebücher. Sie gab einen Eindruck von der Einwerbung von Mitteln, Förderer sind unter anderem das Deutsch-Französische Jugendwerk, Deutschlandradio und Radio France. Hogh, der hauptberuflich an Drehbüchern für Dokumentarfilme über historische Themen, u.a. für Terra X, arbeitet, zeigte, wie ein Drehbuch aussieht, das einem solchen Comic zu Grunde liegt, bis zum Erstellen der Texte. Er ging auch darauf ein, wie der Entwurf des Textes dann auf inhaltliche Aspekte durch Experten überprüft und dann noch einmal überarbeitet wird. Und wie zum Schluss die Zeichnungen zunächst als Skizzen erstellt werden, bis sie zum Schluss historisch detailgetreu koloriert werden. So erhielten die Schülerinnen einen tiefen Einblick in die Entstehung durch den deutschen der beiden Autoren, der in enger Zusammenarbeit mit seinem französischen Kollegen für eine unparteiische Sicht auf die Katastrophe von 1914 sorgte. „Für uns ging es nicht um die Gedanken der großen Politiker und Generäle, für uns ging es darum, wie junge Leute diesen Krieg erlebten, wie er ihr Leben prägte. Das taten wir am Beispiel eines vierzehnjährigen Mädchens aus Thüringen, zweier einfacher Soldaten aus Bayern und Lyon, und eines sechsjährigen Jungen, der direkt an der Front wohnte.“ „Wie lange arbeitet man an so einem Projekt“ -zwei Jahre-, wollte Kyra Schuch in der anschließenden Aussprache von den Autoren wissen. „Vielleicht hätten sie mehr aus dem Comic zeigen können“, war der Kommentar eines anderen Schülers, in der Nachbesprechung. Doch dazu kann er sich den Comic in der Schülerbücherei ausleihen.
Joachim Frenzel-Paal

Montag, 23. Januar 2017
Assessement-Center ...

 "Wie bewerbe ich mich richtig?", "Wie bereite ich mich gut auf ein betriebliches Auswahlverfahren vor?", zwei Fragen vor denen viele junge Menschen nach Abschluss ihrer Schule stehen. Zwei Fragen, mit denen sich die die Schülerinnen des Seminarfachs "Betriebliches Personalwesen und Mitarbeitergewinnung" intensiver beschäftigen. In Zusammenart mit INA Schaeffler organisiert Studiendirektorin Nadine Bickel zum dritten Mal dieses Angebot für SchülerInnen des Beruflichen Oberstufengymnasiums am BBZ St. Ingbert. Extra für diese Schüler wurde ein konkretes Bewerbungsverfahren unter Echtzeitbedingungen durchgeführt. Dabei lernten die Schülerinnen, wie aktuell eine ansprechende Bewerbung auszusehen hat, wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet, wie Auswahltests aussehen und wie man durch Training der Aufgabenstellungen seine Chancen verbessert. Und immer wieder gab Frau Klink, Personalchefin bei INA Schaeffler in Homburg, den Schülerinnen wertvolle Tipps aus der eigenen Erfahrung und aus dem Umgang mit einer Vielzahl abgeschlossener Bewerbungsverfahren. Ein Höhepunkt in diesem Zusammenhang war ein Assessment-Center, bei dem sie die eigene Person vorstellten, in Interviews mussten die SchülerInnen ihre Persönlichkeit ins rechte Licht rücken, in Gruppenarbeiten gaben sie Einblick darüber, wie sie sich in Teams einbringen und verhalten. Und jedes Mal gab es Feedback durch die Gruppe und im Einzelgespräch durch die Personalverantwortlichen. Und auch das war ein wichtiger Lernprozess, nämlich Feedback so zu erteilen, dass der andere nicht herabgewürdigt wird sondern so, dass er für sein Verhalten etwas Positives mitnehmen kann. Und auch die Fähigkeit zur Selbstkritik und zur Auseinandersetzung mit der Kritik durch andere war eine wertvolle Erfahrung aus diesem Training. Immer mehr setzen Firmen auf Assessment Center als einen Teil der Personalgewinnung, weil alle Betriebe danach trachten, die jeweils Besten für sich zu gewinnen. Wer dabei unvorbereitet in ein solches Auswahlverfahren geht, hat naturgemäß schlechtere Chancen, als jemand, der weiß, unter welchen Gesichtspunkten das Verhalten analysiert wird. "Das war wirklich aufregend, ich war zunächst sehr nervös, was mich hier erwartet, aber jetzt gehe ich mit ganz realistischen Erwartungen in meine nächste Bewerbung", so der Kommentar einer Schülerin der GYM13.

(Text: Joachim Frenzel-Paal; Fotos: Jörg Schaper)

Montag, 23. Januar 2017
... in der Schule?

Bericht siehe oben.

Montag, 16. Januar 2017
Lust auf ein Praktikum in Frankreich?

Das Projekt „Fachstelle für grenzüberschreitende Ausbildung“ (FagA) bietet Unterstützung und Information für saarländische Auszubildende sowie für Schülerinnen und Schüler der Fachoberschulen, die ein Praktikum im benachbarten Frankreich anstreben.

Wir sind für dich da!
• Die Fachstelle berät dich bei der Planung deines Frankreichaufenthaltes (z.B. Dauer, Zeitraum, Sprachkenntnisse).
• Wir suchen für dich einen geeigneten Praktikumsbetrieb mit Hilfe unseres französischen Projektpartners.
• Wir begleiten dich zu deinem Vorstellungsgespräch.
• Wir sind während deines Praktikums Ansprechpartner und besuchen dich vor Ort.

Was spricht für ein Praktikum in Frankreich?
• Verbessere deine Sprachkenntnisse.
• Lerne den französischen Nachbarn besser kennen und verstehen.
• Profiliere dich auf dem Arbeitsmarkt.
• Mach dich für zukünftige Unternehmen interessant.
• Nutze die Chancen des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes in der Großregion.

Jeder Teilnehmer erhält ein Teilnahmezertifikat (Europass Mobilität). Fahrt- sowie Unterkunftskosten werden durch das Projekt bezuschusst.

Interessierte Auszubildende sowie Schülerinnen und Schüler erhalten nähere Informationen direkt bei folgenden Ansprechpartnern:
- Alexandra Schwarz
Tel.: 06831/7646341
alexandra.schwarz@vausnet.de
- Flora Palicot
Tel.: 06831/7647941
flora.palicot@vausnet.de
- Patrick Barth
Tel.: 06831/7647939
patrick.barth@vausnet.de
- Sabrina Himbert
sabrina.himbert@gmail.com

Die Fachstelle für grenzüberschreitende Ausbildung wird als Projekt von INTERREG Va der Großregion durch EFRE-Mittel gefördert. Projektpartner sind die Verbundausbildung Untere Saar (VAUS), das Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, das Rectorat der Académie Nancy-Metz sowie der Eurodistrict SaarMoselle.

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Foto © Maren Beßler / pixelio.de


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